ES VERGER
   
Das Restaurant "Es Verger" kann man besser erleben anstatt es beschreiben. Es ist ein uriger alter Berg-Bauernhof auf dem sich seit Generationen nicht viel verändert zu haben scheint. Man sitzt an einfachen, aus Brettern gezimmerten Tischen in einem hohen, ländlich einfachen Raum. An der rechten Seite ist eine große Feuerstelle, in der im Winter brennende Holzscheite für mollige Wärme sorgen. Am Ende des Raumes sieht man das ganze Jahr über durch die Öffnung des großen alten Tonofens, ein anders Holzfeuer lodern. Das ist der Ort, an dem die Spezialität vor sich hin schmort, für die viele der Besucher den Weg nach hier oben machen – die berühmte Lammschulter.
   H O M E

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Falls Sie auch zu denen gehören, die glauben Lammfleisch nicht zu mögen, dann rate ich Ihnen, dieses im Es Verger ein letztes Mal zu testen. Ich behaupte: "Die meisten Menschen, die Lamm nicht mögen, haben wahrscheinlich noch nie wirklich gutes Lammfleisch gegessen!" Sie sollten die Chance nutzen bei einem Ihrer Begleiter ein Stückchen zu probieren. Vielleicht eröffnet sich Ihnen dadurch ein ganz neues Geschmackserlebnis und Sie bestellen gleich eine eigene Portion. Die Lammschulter im Es Verger ist die beste. Das Geheimnis liegt wahrscheinlich in der Marinade, in die das Fleisch eingelegt wird, einen Tag bevor es in den Ofen kommt.

Falls Sie dabei bleiben, dass Sie Lammfleisch wirklich nicht mögen, dann gibt es hier natürlich auch genügend andere Speisen auf der Karte zur Auswahl. Zu allem passt am Besten der rote mallorquinische Landwein, der vom Fass in einfache Flaschen gefüllt, auf den Tisch kommt. Zum Dessert empfehle ich eine "Tarta de frutas secas". Kenner des Lokals schließen das Essen mit einem "Cremadillo" ab. Das ist ein hausgemixter Schnapps auf der Basis von Rum, der in einer Tonschüssel flambiert serviert wird.

Besonders in der kühleren Jahreszeit wird das Es Verger sehr rege von deutschen Senioren besucht. Das lieg daran, dass aus dem malerischen, so gut wie verlassenen Dörfchen Orient, eine beliebte Wanderroute zum Castell von Alaró und bis hierher führt. Von der anderen Seite, aus Richtung Alaró, kommen ehr die Radler, über den abenteuerlichen, zum Teil unbefestigten Fahrweg, der mit seinen engen Kurven und herrlichen Ausblicken alleine schon einen Ausflug Wert ist.

Seine Funktion als Berg-Bauernhof hat das Anwesen bis heute nicht restlos verloren. Die Schafställe sind nach wie vor in Betrieb und neben der Arbeit im Restaurantbetrieb muss von den mittlerweile schon recht betagten Inhabern auch das Vieh immer noch täglich versorgt werden. Vor allem die Kinder der Besucher haben an den überall frei herumlaufenden Schafen und Lämmern ihre Freude. 

 
 Anfahrtsplan

 Google-Earth-Placemark


ACHTUNG: Stand der Infos 2009

Geöffnet:
365 Tage im Jahr, von 10 bis 22 Uhr.

Tel.: 971 18 21 26

Anfahrt:
Die Autobahn Palma-Inca an der Ausfahrt Consell/Binisalem verlassen und nach Alaró fahren.
Im Ort angekommen, sobald Sie an der Tankstelle vorbei sind, an der 5. Straße nach rechts dem Wegweiser "Castell d'Alaró" folgen.

ACHTUNG:
Hunde am besten gar nicht erst mitbringen.
Die müssen wegen der frei laufenden Schafe
nämlich ständig fest angeleint sein, oder
direkt im Auto bleiben.