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ALMALLUTX
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| Almallutx gehört zu den geheimnisvollsten Fällen der mallorquinischen Archäologie. Hier fand man am Abhang eines Berges die Reste von zwei Siedlungen und drei Heiligtümern. Ihre Geschichte reicht vom 7. Jahrhundert vor Christus bis in die Zeit der römischen Eroberung.
Möglicherweise war hier viele Jahrhunderte lang das religiöse Zentrum der ganzen Insel Mallorca. |
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| Heute ist das Gelände vom Stausee "Gorg Blau" überflutet und es ragen am schwer zugänglichen Steilufer des Sees nur noch ein paar Säulen aus dem Wasser. Zumindest in Jahren der Wasserknappheit, wenn der Spiegel des Sees sinkt, kann man von der Landstraße am anderen Ufer aus, die Säulen und Mauerreste der einstigen Anlage mit dem Fernglas gut erkennen. Um diesen geheimnisvollen Ort ranken sich viele Legenden. Unter anderem die, der mallorquinischen Romeo und Julia. Man fand bei Ausgrabungen die Skelete eines Mannes und einer jungen Frau nebeneinander. Er hatte die rechte Hand in Höhe seines Herzens auf der Brust verkrampft und die linke zwischen seine Beine gelegt. Ihre rechte Hand lag auf dem Mund, als wenn sie weinte. Hatte hier, inmitten der Berge Mallorcas ein vorgeschichtliches Drama stattgefunden? Wahrscheinlich ist der Standort dieses Heiligtums kein Zufall. Bis heute ist diese Gegend, umgeben von den höchsten Gipfeln Mallorcas, für ihren starken Magnetismus bekannt. Die Menschen dieser frühen Epoche waren sicher sensibler für die Energien ihrer Umgebung als wir, und wählten diesen Ort vielleicht mit Bedacht als Standort für ihr religiöses Zentrum aus. |
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